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Neuverpachtung des Hofgutes Maxau

(Beitrag im pdf-Format)

 

Das Pächterehepaar Müllerschön beendet seine Betreuung des landwirtschaftlichen Betriebes „Hofgut-Maxau“ zum Jahresende 2012. Mit dem Nachfolger Rüdiger Stahl hat die Stadt einen 2013 beginnenden Pachtvertrag abgeschlossen. (BNN vom 31.10.2012)

Die Anforderungen an die Routinen eines landwirtschaftlichen Betriebes und der Unterhaltung erholungssuchender Besucher des Rheinparks waren unter einen Hut zu bringen. So soll das Hofgut-Maxau eines der Highlights des Stadtgeburtstags 2015 werden.

 Der neue Pächter hat ein umfangreiches Programm zu stemmen. Er wird Landwirtschaft, Gastwirtschaft und Hofladen in seinen Händen halten müssen. Als Landwirt soll er Familien das „wahre Leben auf einem modernen Bauernhof“ zeigen. Als Gastwirt soll er regionale Speisen darbieten; mittags für Alle und abends für was Besseres. Und im Hofladen wird es wohl um die ganze Palette der landwirtschaftlichen Produkte des Landes gehen.

Leider konnten sich die Ansichten des Naturschutzes, ökologische Bewirtschaftungsvarianten anzusetzen, nicht durchsetzen. Eine solche Steigerung in naturverträgliche Landnutzung wird auf spätere Termine verschoben. So fehlt dem Unterrichtskonzept derzeit ein wichtiger ökologischer Bestandteil.   

Hervorzuheben ist die Umwidmung der intensiv genutzten Ackerflächen im Süden des Hofgutes Maxau in Weidewiesen mit einem begrenzten Tierbestand. Lt. BNN werden damit 100.000 m² der Natur wieder näher gebracht. Das Gelände fällt somit für den Anbau von Früchten – Getreide u.a. – aus.

Ein weiterer Abbau der Ackerfläche findet durch den Ausgleich der Einschnitte in die Wälder des Langengrund und des Leimgrubengrund statt. Die Flächen der Zu- und Ablaufgräben für die Seesanierung werden durch Neuanlage eines Waldes bei der Mülldeponie West gleichgemacht.

Offensichtlich wird nun seitens der Liegenschaftsverwaltung der Stadt versucht, neue Flächen hinzuzugewinnen. Darunter könnte eine seit Jahren für die Erzeugung von Heufutter nach Naturschutzregeln gemähte Wiese fallen. Diese Wiese südlich der Allmend hat dank ihrer ruhigen Lage einen hohen Stellenwert z.B. für das Rehwild, das dort regelmäßig zu beobachten ist. In der Nähe liegt auch der Horst der geschützten Rohrweihe, ein weiterer Grund für die Fortführung der Wiesennutzung einzustehen.

(Das Bild ist im Februar 2010 vor dem Abbau des  Aussiedlerhofes entstanden)   

 

-----+  04.11.2012  +-----

max.albert.ka@googlemail.com

 

 

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Max Albert, NABU Gruppe Karlsruhe  | max.albert@mail.de