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Der Rhein, der Urstrom, Vater Rhein, die Lebensader, der Kanal, die Wasserstraße, der Grenzfluss. Jeder hat eine andere Sicht auf das große Gewässer vor unserer Haustür. Lesen Sie, kommentiert mit historischen Plänen der Stadt Karlsruhe, was zum Rhein und seinem Umfeld geschrieben steht:

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„Der Rhein theilt sich da, wo er sich dem Ozean nähert, in mehrere Arme. Diese umschließen viele und große Inseln, auf welchen größtentheils wilde und rohe, sogar solche Völker wohnen, die von Fischen und von Vogeleiern leben.“

sagt Gaius Julius Caesar (100-44 v.Chr.) „Jahresbericht über das kurfürstliche Gymnasium zu Hanau. Der Rheinstrom, eine geographisch-historische Abhandlung“ 1847 Gymnasiallehrer Ferdinand Dommerich

 

 

 

 

 „Im Großen wie im Kleinen bedingt jede Bewässerungsanstalt eine hinreichende Bewässerungseinrichtung, und jede Kultivierung bedingt Sicherung des kultivierten Landes gegen Zerstörungen. Es sollte daher bei allen fließenden Wassern vorerst für einen gehörigen Abfluß , durch Herstellung regelmäßiger Flußbette, gesorgt werden, ehe zur Benutzung derselben, zu Bewässerungen, und ehe zur Kultivierung des Seitengeländes geschritten wird.“

„Der Rhein von Basel bis Mannheim“ J.G. Tulla 1822. Seite 4:

 

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 ,,In der Rheinebene sind seit dem Anfange dieses Jahrhunderts ausgedehnte sumpfige Flächen, s.g. Brücher, trockengelegt und zu schönen Wiesen umgewandelt worden; die landwirtschaftliche Cultur ist dicht an die Ufer des Stroms, seiner Altwasser und Nebenflüsse vorgerückt, und so sind den Sumpf- und Wasservögeln, welche vordem in großen Massen hier zu finden waren, beliebte Aufenthaltsorte entzogen worden, wovon ihre numerische Abnahme die natürliche Folge gewesen ist. Becassinen z. B. und die meisten Wasserläuferarten, die noch vor nicht gar langer Zeit so häufig waren, daß sie oft zu Hunderten an einem Orte angetroffen werden konnten, sind jetzt fast zur Seltenheit geworden. Ebenso verhält es sich mit den Schnepfen, Wachteln, Rohrhühnern, Reihern und anderen. Nicht allein die, nur auf dem Zuge vorbeikommenden, oder im Sommer einwandernden Vogel vermindern sich numerisch Jahr für Jahr, gleich wie die für die Küche beliebten Standvogel, sondern es ist dies in neuerer Zeit auch mit den Standvögeln der Fall gewesen, die, den Gaumen kaum ansprechend, vor Nachstellungen durch den Menschen gesichert sind."

„Darstellung der ornithologischen Verhältnisse des Großherzogtumes Baden“ 1849 Forstmann W.F. von Kettner

 

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 „Heutzutage werden am Saum des Waldes Stixwoerth kein Fische gefangen, sondern Wiesen gemäht. Der Übergang von Hagenbach nach Pforz wird auf der k. baierischen Landstrasse in einem Postwagen oder auf leicht dahingleitenden Velocipède vermittelt, und das frömmste Mönchgebet, das ein gutes Grundruhrrecht den Strand des heiligen Petrus bei Hagenbach mit gescheitertem Kaufmannsgut und Flossholz segnen möge, muss ohne Wirkung bleiben, weil Hagenbach in der Gegenwart eine halbe Stunde von des Rheines Thalweg entfernt ist und Pforz, der Rheinhafen der Römerzeit, ebenso wie das benachbarte Neuburg nicht mehr auf der rechten, sondern auf linkem Rheinufer liegt.“ 

„Karlsruhe im Jahre 1870. Baugeschichtliche und Ingenieurewissenschaftliche Mitteilungen“. Der Rhein und seine Correction von Basel bis Mannheim. 1872 Badischer Techniker-Verein. Seite 129

 

 

 

 

 

 

 „Schon gleich nach dem Bau des Landgrabens wird wohl das zwischen Mühlburg und Knielingen liegende aus Wiesengelände bestehende Tiefgestade der Rheinniederung, welche durch die Alb und den Landgraben eingeschlossen ist, aus letzterer seine periodische Bewässerung erhalten haben; mit Zunahme der Stadt Karlsruhe und zu Folge der Abführung der flüssigen Abfallstoffe derselben durch den Landgraben vergrößerte sich der natürliche Düngerwerth dieses Wassers und mit der Rectification des Rheins und hierdurch ermöglichter Urbarmachung von Theilen des früheren Rheinhochwassergebietes wurden auch die Bewässerungsanlagen immer mehr ausgedehnt. „

„Gesundheitspflege & Rettungswesen“ Bestehende natürliche und künstliche Wasserläufe. Stadt Karlsruhe 1882. Seite 48

 

 

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„Es dürfte überflüssig sein, weiter auszuführen, welche große Rolle bei dem scharfen Konkurrenzkampfe, der sich in den letzten Jahren zwischen Handel und Industrie immer mehr geltend macht, die Beförderungskosten sowohl beim Bezug von Rohstoffen als auch beim Absatz der Fabrikate spielen.“

„Der Rheinhafen, Baugeschichte und Allgemeines“. Der Karlsruher Rheinhafen und Rheinkanal. 1902 Sebold, städtischer Hafendirektor. Seite 12

 

 

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 „Karlsruhe, in der Ebene gelegen, ungefähr in gleicher Entfernung vom Gebirge wie von dem Rheine, hat von dem Augenblick an, in dem sich Handel und Verkehr der jungen Stadt zu regen begannen, den Mangel eines schiffbaren Wasserweges schwer empfunden.“

„Festschrift zur Erinnerung an das 200jährige Bestehen der Stadt Karlsruhe“ 1915. Dr. Robert Goldschmit.  Das wirtschaftliche Leben von 1871 bis zur Gegenwart, Seite 480

 

 

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„Das uralte Knielingen liegt sehr glücklich und malerisch auf dem Rande eines großen Raines, welcher sich als altes Hochufer von der Ortenau an bis zum Kraichgau hinabzieht und den Orten Bietigheim, Durmersheim, Mörsch, Forchheim, Eggenstein, Leopoldshafen, Linkenheim und Hochstetten eine ähnliche Lage bietet. Suchen wir Knielingen von der Rheinniederung aus zu erreichen, so fällt uns an dem Raine des Hochgestades, dessen oberer Rand durchschnittlich neun Meter über dem Wiesengrunde der Niederung liegt ein zirka 60 Zentimeter hoher, weißer Streifen kalkartigen Aussehens auf, …….. (der) auf gelöste Bestandteile kalkhaltigen Kieses zurückzuführen (ist). “ ……… Die neuen Festen …….. waren Arbeiten an der Uferbefestigung zum Schutze der Leinpfade in den großen Krümmungen des Rheins, die er an jenem Orte hatte. Also floß damals der Rhein in einer großen Krümmung an Knielingen vorbei, daß eine Uferbefestigung notwendig wurde. Die Zeiten ändern sich. Heute bemerken wir nur noch ein Heimwehgefühl, das uns wie der verirrte Ton einer versunkenen Glocke umgibt.“

„Knielingen. Ein Beitrag zur Heimatgeschichte“ Willibald Reichwein 1924. Seite 1,2

 

 

 


 

„Nun wurde es der badischen Regierung zu dumm. Noch am gleichen Tage beorderte das Ministerium des Inneren ein „Infanterie-Militär-Detachement“ mit einem Offizier, 2 Unteroffizieren und 21 Mann vom Grenadier-Bataillon Karlsruhe nach Knielingen, damit dort Ruhe und Ordnung wiederhergestellt und die Bevölkerung von weiterer Sabotage gegen die Rheinkorrektion abgehalten würde. Das Kommando traf am 3. September 1817 um 3 Uhr nachmittags in Knielingen ein.“

„Die Maxau, ihre Entstehung, ihre Brücken, ihre Geschichte“ Blatt 23 Ludwig Stumpf 01.1974

 

 

 

 

 

 

 „Die nachteiligen Folgen von Flußregulierungen für die Vogelwelt lassen sich wiederum am Beispiele des Rheins am besten darstellen: Die „Rectivication“ des Rheinstroms (Tulla 1825) ließ eine große Zahl von Strominseln, Kies- und Sandufern, Auenwäldern, Rieden und Brüchen verschwinden, durch die der Wildstrom seinen ständig wechselnden Lauf nahm. Wer die alten Karten der noch von Tulla in die Wege geleiteten Rheinvermessung betrachtet und das Bild des dynamischen, bis zu 5 Kilometer breiten Stroms mit der Darstellung einer heutigen Karte vergleicht, auf der der etwa zweihundert Meter breite, geradlinige Rheinkanal aufgezeichnet ist, kann am besten ermessen, welche Verluste die wassergebundene Vogelwelt erlitten hat.“

„Die Vögel Baden-Württembergs. Gefährdung und Schutz“ Teil 1 Artenschutzprogramm Baden-Württembergs, Grundlagen-Biotopschutz. 1987 Jochen Hölzinger. Die Flussregulierung. Seite 359

 

 


 

 „Das integrierte Rheinprogramm IRP ist ein Programm des Landes Baden-Württemberg das Hochwasserschutzmaßnahmen am Oberrhein mit der Renaturierung der Auelandschaft verbindet (integriert). Durch den Ausbau des Oberrheins wurden rund 130 km² Auelandschaft vom Rhein abgeschnitten. Seit der Überflutung dieser Flächen am südlichen Oberrhein nicht mehr möglich ist, hat sich die Hochwassergefahr rheinabwärts, vor allem zwischen Iffezheim und Worms, erheblich verschärft. Deshalb haben Deutschland und Frankreich bereits 1982 vereinbart, den dort ehemals vorhandenen Hochwasserschutz (Schutz vor einem 200jährigen Hochwasser) wiederherzustellen.“

„Integriertess Rheinprogramm. Fragen und Antworten“ Gewässerdirektion Südlicher Oberrhein/Hochrhein 2001. 1 Was ist das integrierte Rheinprogramm

 

 

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Mich freut: - Lebendiges Wasser, Altrheinarme + Schifffahrt – Der Naturschutz in der „Burgau“ Mich macht nachdenklich: - Man fühlt sich oft fremd/unerwünscht – Verfall des natürlichen Umfeldes Mich ärgert richtig: ….dass am Rhein nichts los ist – Pläne für die Nutzung der Rheinauen Es verändert sich: - hoffentlich am Rhein nur so viel, wie das Erleben mit dem Wasser und dem Rheinwald verträgt.“

„Masterplan 2015. Innovation & Lebensqualität. Dokumentation zur Zukunftskonferenz“ 27./28.Januar 2006. Stadt am Rhein. Stadt Karlsruhe. Seite 120

 


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Gebiete der Rheinniederung:

„Neureuter Niederung“ – Ausgedehntes Acker- und Wiesengelände mit feinem Relief, rheinnahen Auewäldern und einem Altrhein

 „Knielinger Feldflur und Knielinger Niederung“ – Äcker und blütenreicheSäume im Wechsel mit Wiesen und Streuobst, Wälder und Streuobstbestände im Rheinvorland

 „Burgau“– Schilfgebiete und Nasswiesen, Äcker und Streuobstwiesenzwischen Auwäldern am rheinnahem Baggersee und der Albaue am Gestadefuß

 „Rappenwört, Innerer und Äußerer Kastenwört“ – ausgedehnte Auenwälder, Altrhein, Altwässer und Baggersee, blütenreichen Wiesen und Halbtrockenrasen auf Dämmen und trockenen Kiesrücken

 „Fritschlach“ – Feuchtwiesen, Schilfröhrichte und Gebüsche, Seen und Teiche, Federbach am Hochgestade, Garten- und Ackerland

„Karlsruher Landschaften“ Ein Kunstprojekt der Karlsruher Schulen. 10/2009 Umwelt- und Arbeitsschutz. Seite 28

 

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 „Die Karlsruher Landschaft wird bestimmt durch die Nachbarschaft zum Schwarzwald und zum Rhein. Karlsruhe wird künftig die Nähe zum Rhein stärker betonen. Mit dem Landschaftspark Rhein wird ein spannungsreicher Gegenpol zu den grünplanerischen und gartenarchitektonischen Naherholungsangeboten des Stadtgebietes gesetzt. Der Landschaftspark Rhein mit seinen weitläufigen Wiesen- und Erlebnisräumen steht in einem engen Kontakt zu empfindlichen Landschaftsteilen südlich und östlich des Knielinger Sees, für die Schutzverordnungen bestehen. Diese sollen möglichst wenig von den Besucherströmen im Landschaftspark betroffen sein.“

„Landschaftspark Rhein – Park Maxau“ Projektbeschreibung für den Antrag auf die naturschutzrechtliche Genehmigung des Vorhabens 08/2010 Stadt Karlsruhe Gartenbauamt. Seite 4

 

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10.06.2011 21:15 Uhr: Nachtschmetterlinge im Rheinwald mit Dr. Robert Trusch und Michael Falkenberg. Treffpunkt: Naturschutzzentrum in Karlsruhe-Rappenwört, Dauer: ca. 3 Stunden, bei Starkregen muss die Veranstaltung leider entfallen Veranstaltung in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Rappenwört und dem Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe

Veranstaltungsprogramm Naturschutzwarte 1. Halbjahr 2011 Umweltamt Karlsruhe

 

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Zu den wohl gängigsten Angelmethoden am Rhein zählt das Grundangeln und das Spinnangeln.

 Grundangeln: Beim Grundangeln wird wie es der Begriff bereits sagt, der Köder (z.B.: Maden, Tauwurm, Köderfisch, Mais etc.) am Grund des  jeweiligen Gewässers angeboten. Da die meisten im Rhein heimischen Fischarten täglich den Gewässergrund auf Futtersuche durchstreifen ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß mit dieser Methode auch einen Fisch an den Haken zu bekommen. Spinnangeln: Spinnfischen auch Spinnen oder Blinkern genannt (Englisch: to spin = drehen, wirbeln, kreiseln) ist eine Methode des Angelns bei der Kunstköder in allen nur erdenklichen Variationen, Materialien, Formen und Farben (z.b.: Wobbler, Twister, Spinner, Blinker, Gummifische etc.) benutzt werden um Raubfischen einen verletzten oder verirrten Fisch vorzugaukeln. Meist sind diese raffinierten Köder zusätzlich mit Rassel-Kugeln oder Duftstoffen ausgestattet die die Räuber zum Anbiss animieren. Die Reize der Raubfische werden bei dieser Methode des Angelns so stark angesprochen, dass Sie die Köder meistens nehmen auch wenn Sie satt und vollgefressen sind. Wie man den Kunstköder führt ob schnell oder langsam, mit oder ohne Stopps ist ganz Ihnen überlassen, meist reagieren die Fische jedoch von mal zu mal anders - meist kommt man nur durch ausprobieren und ständigen Platzwechsel zum gewünschten Biss.“

www.Rhein-Angeln.de    Leszek Baraniec, Bouguenais Allee 16, D-65462 Ginsheim-Gustavsburg (07.03.2011):

 

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 „Unter den Orten am Rhein waren die Zollstationen von besonderer Bedeutung. Deshalb war auch der relativ kleine Ort Neuburg („Nuburg“) bei Lauterburg an der heutigen deutsch-französischen Grenze schon in der Karte von Vopel 1555 enthalten und von dort durch de Brey übernommen worden, und zwar richtigerweise auf dem rechten Ufer. Nun ereignete sich jedoch in den 1590er Jahren dort einer der für die frühere Mäanderstrecke des Oberrheins vor der Tullaischen Rheinkorrektion im 19. Jahrhundert typischen Durchbrüche, der eine ganze Stromschlinge abschnitt. Auf diese Weise befand sich Neuburg plötzlich auf der linken Rheinseite, wo es auch heute noch liegt, während es auf der Karte von Kilian noch rechts des Rheins befindet.“

„Rhenus Superior et Germania. Die Oberrheinlande in bedeutenden Deutschland- und Regionalkarten“ aus der Collection Niewodniczanski 2000. Rheinlaufkarte von Wolfgang Killian. Seite 47

 

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 „Bereits seit der Römerzeit ist der Rhein eine bedeutende Wasser- und Handelsstraße. Dabei wurden die Güter bis zur Erfindung des Dampfschiffs auf dem Niederrhein durch flachkielige Segelschiffe befördert. In Köln wurden sie auf kleinere Lastkähne umgeladen, die dann durch Pferde oder durch Menschenkraft an Seilen vom Leinpfad aus an beiden Ufern getreidelt wurden. Bevor der Strom durch Wasserbaumaßnahmen gebändigt und vertieft wurde, war das Treideln zu Berg nicht immer einfach. Oft mussten schwierige Stellen auch umgangen werden. Umgangen wurden auch gerne die von den Territorialherren errichteten Zollschranken. Heute ist der Rhein für Massengüter und Containerschiffe der bevorzugte (weil billigste) Transportweg.“

Wikipedia.  Rheinschifffahrt.  Allgemeines und Geschichte (08.03.2011):

 

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 „Der Rhein hat eine Gesamt­länge von ungefähr 1320 km und ist eine der am stärksten befahrenen und bedeu­tends­ten Wasser­stra­ßen Europas. Er bildet die westliche Grenze des Karlsruher Stadt­ge­bie­tes. Fast auf der gesamten Strecke des Oberrheins erstrecken sich die Rheinauen, die eines der attrak­tivs­ten Naher­ho­lungs­ge­biete Karlsruhes darstellen. Mit dem Fahrrad entlang auf einem der Hochwas­ser­dämme lassen sich diese Auenwälder bequem erkunden. Ein weiteres besonderes Ausflugs­ziel stellen die beiden Rhein­fäh­ren bei Neuburg­weier und Leopolds­ha­fen/Lei­mers­heim dar.“

 www.karlsruhe.de/stadt/tourismus/stadtportrait/rhein.de (08.03.2011)

 

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„Bei Rhein­hoch­was­ser wird ab 7,00 m Wasser­stand am automa­ti­schen Pegel Maxau die Wasserwehr aufgerufen. Werden 7,50 m erreicht, wird das Hafen­sperr­tor herun­ter­ge­las­sen. Gleich­zei­tig wird die Schiff­fahrt auf dem Rhein einge­stellt. Damit wird der Wasser­stand im Rheinhafen auf konstan­tem niedrigem Niveau gehalten und eine Überschwem­mung der Hafen­an­lie­ger vermieden.“

 

www.karlsruhe.de/bauen/tiefbau/bauwerke/gewaesserschutz.de (08.03.2011)

 

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„Der Knielinger See hat eine besondere Bedeutung für den Natur- und Artenschutz, die Fischerei und die lokale Freizeit- und Erholungsnutzung. Am Mittwoch,  16. Februar, stellen Bürgermeister Michael Obert sowie Fachleute des Amtes Umwelt- und Arbeitsschutz sowie des Tiefbauamts um 16.30 Uhr in der Begegnungsstätte Karlsruhe-Knielingen in der Eggensteiner Straße 1 in einer Informationsveranstaltung die umfangreichen Planungen zur Sanierung des Knielinger Sees der Bevölkerung vor und erklären die Vorgehensweise ausführlich. Willkommen sind Anlieger und Nutzer des Knielinger Sees, Naturschutzverbände und betroffene Fachverbände, aber auch "normale" Knielingerinnen und Knielinger.“

presse.karlsruhe.de/db/meldungen/umwelt/informationsveranstaltung.html

 

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„Alscace - SGMS - 02329040 & Hollande - GSL - 02329039 der französische Schubverband Alscace & Hollande aus Straßburg sitzt am 27.02.2011 auf dem Rhein bei Karlsruhe, Rheinkilometer 358 auf einer Buhne fest. Das Peil- und Arbeitsboot Gottfried Tulla sichert die Unfallstelle ab. Viele Grüße von Frank Das Schild - Vorsicht Buhne - ist leider nur für Fußgänger sichtbar“

 

www.binnenschifferforum.de/forum/showthread.php?30031-Wieder-Schiffsunfall-auf-dem-Rhein

 

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Vater Rhein erzählt:

 

„Die Menschen nannten mich ab sofort Oberrhein. Mein Urgroßvater, der wollte hier nicht weiter graben, machte einen Bogen und floss durch die Täler der Savône und Rhone nach Süden ins Mittelmeer. Weil aber Kinder nicht immer das Gleiche wollen wie Väter und Großväter, habe ich mich entschlossen doch lieber weiter Richtung Norden zu fließen. Also grub ich mir ein neues Bett, das man später den Oberrheingraben nannte. Aber stellt Euch nur vor. Die Menschen haben mir doch tatsächlich das Wasser abgegraben. Nur damit ihre großen Lastkähne besser auf mir fahren konnten, haben sie mich kanalisiert und 10 Schleusen gebaut. Fast mein ganzes Wasser fließt jetzt in diesem hässlichen Kanal, der sich Grand Canal d'Alsace nennt. Das habe ich den Menschen sehr übel genommen. Und die vielen Tiere und Pflanzen an meinem Ufer auch. Früher habe ich aus den Alpen viele Tonnen Geschiebe mitgebracht, das ist Sand und Kieselsteine, Geröll und Schotter. Das braucht ein Fluss, da er sich sonst immer tiefer in sein Bett eingräbt. Weil ich aber durch den Kanal kein Geschiebe mehr mitbringen kann, müssen die Menschen unterhalb der letzten Schleuse in Iffezheim jährlich 250.000 t Geschiebe in mich hineinschütten. Das haben sie nun davon. Hätte ich Arme gehabt, dann hätte ich ganz schön die Ärmel hochkrempeln müssen, denn jetzt ging es weiter durch die Oberrheinische Tiefebene zwischen Schwarzwald und Vogesen, zwei kleineren Gebirgen hin. Und wieder begannen die Menschen an mir zu regulieren. Was hatte ich für herrliche Wege und Kurven gemacht. Mäander heißt das. Manchmal habe ich mich auch geteilt und zwischen meinen Armen gab es dann wunderschöne Inseln. Ich hatte richtig viel Platz und wenn es ganz viel regnete, dann wurde ich groß und größer und trat über die Ufer. Aber das machte gar nichts, denn es störte ja niemanden. Erst als die Menschen mich immer mehr in ein enges Bett zwängten und Häuser an meine Ufer bauten, da wurde es eng. Wenn dann noch meine Nebenflüsse Hochwasser führten, dann hatte ich einfach keinen Platz mehr in meinem engen Bett, trat über die Ufer und überschwemmte das ganze Hinterland. Die Menschen wurden dann sehr traurig und hatten große Angst vor mir. Doch ich kann ja wirklich nichts dafür, wenn sie so dumm sind und ihre Häuser ganz nah an meine Ufer bauen.“

 

 

 

 

 www.wassersport-kinder.de/html/Kinderecke-Caro/Rhein.htm. Caro's maritime Kinderecke. (08.03.2011)

 

 

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Max Albert, NABU Gruppe Karlsruhe  | max.albert@mail.de