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Hofgut Maxau 2015

 

 

Ackerzwist zum Dritten

(Beitrag im pdf-Format)

 

 Nun haben die Wiesen des Hofgutes Maxau das höchste Amt, den Oberbürgermeister, erreicht. Vor Ort wurde öffentlich fixiert, was in den Aussprachen zwischen privatem und amtlichem Naturschutz und den betroffenen Ämtern der Stadt verhandelt worden ist.

 Erstaunlich erscheint ein im Bericht der BNN vom 09.04.2013 aufgenommener Zeitraum: Die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft soll 4 bis 7 Jahre in Anspruch nehmen. Im Presseportal  der Stadt wurde das Bewirtschaftungsziel am 27. März 2012 dementsprechend wie folgt beschrieben:

„Der neue Pächter möchte das Hofgut standortangepasst, nach ökologischen als auch integrierten Vorgaben bewirtschaften, die Umstellung auf Bio wird derzeit von den Verbänden geprüft und langfristig als Bewirtschaftungsmethode seitens Rüdiger Stahl für Maxau angestrebt.“

 Die letzten Aussagen zum Thema setzten den Ökolandbau unter EG-Vorgaben als Ziel. Von den Spielräumen, die ein als Ökolandbau zu bezeichnendes Konzept anbietet, ist die mit den wenigsten Einschränkungen zu traditionell geführten Betrieben ausgewählt.

 Der geplante Umstellungszeitraum lässt darauf schließen, dass die Anforderungen an einen Biolandbestrieb nicht die einzigen Vorgaben sind. Es spielen wohl auch betriebswirtschaftliche Gründe eine Rolle.

Auch andere Einschränkungen tun sich auf. Nach aller Erfahrung wird es nicht möglich sein, die Wiesen im Süden des Hofgutes in den nächsten Jahren schon so trittfest herzurichten, dass darauf Rinder weiden können. Sie würden die lockere Grasnarbe zertreten.

Leider wird davon ausgegangen werden müssen, dass das Hofgut Maxau an seinem öffentlich wirksamsten Termin, dem Jubiläumsjahr 2015, kein Vorzeigebetrieb im ökologischen Sinne sein wird.

 

Anlagen:

Trifft der Wiesenverlust die Rohrweihe? BNN 09.04.2013

Kompromiss für Knielinger Wiesen gefunden? Baden TV

Umstellung auf Bio,  FiBL

Vergleich EG-Bioland-Demeter, Verein zur Förderung der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise

 

 

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max.albert.ka@googlemail.com

Karlsruhe, April 2013

 

 

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Max Albert, NABU Gruppe Karlsruhe  | max.albert@mail.de